Jenny Becker 05.07.2012 / Ausland

Lebenslang, für Syrien

Nach 18 Jahren Haft floh der Syrer Habib Saleh ins deutsche Exil, von hier unterstützt er nun die Revolution

Der Syrer Habib Saleh war sechs Mal im Gefängnis, weil er gegen Assad anschrieb. Fast 18 Jahre seines Lebens verbrachte er in Haft. Jetzt hat er in Deutschland Asyl gefunden und versucht von hier, die Opposition zu unterstützen. Sobald wie möglich will er in sein Land zurück.

Er hat nicht einmal den Mantel abgelegt, schon stürzen seine Gedanken ganze Jahrzehnte in die Geschichte Syriens zurück. Habib Saleh steht im Türrahmen seines Wohnzimmers in Berlin-Charlottenburg, sehr aufrecht und ein wenig außer Atem, obwohl er die Stufen in den ersten Stock bedächtig hinaufgestiegen ist. Vielleicht wiegen seine 65 Jahre schwerer als andere. Sein Wortschwall spült mehrere Militärputsche ins Zimmer, die Machtübernahme durch Hafiz al-Assad, das Regime seines Sohnes und Nachfolgers Baschar, Unterdrückung und Korruption. Dabei war die Frage nur, wie er geschlafen habe.

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