Hans-Dieter-Schütt 12.07.2012 / Kultur

I can't get no

50 Jahre Rolling Stones

Keine geistige Idee von sich zu haben, dies aber mit unverschämt aggressiver Pose zu präsentieren, immer weiter, immer wieder, immer arroganter, immer triebbezogener, das ist Mick Jagger. Immer perfekter auf jenem dünnen Grat, wo die heißeste mit der kältesten Temperatur eine Liaison eingeht, die das Brennen nicht mehr vom Frieren unterscheiden kann - das sind, das waren, das bleiben die Stones.

Beschissen an John Lennon, so der Kopf der Stones, sei dessen Missachtung von Karl Marx gewesen. Jagger selber hat Wirtschaft studiert, der Marktmechanismus war ihm näher als Lennons Irrtum, »sich mit Jesus zu vergleichen«. Ein später Hieb der bösen Ironie gegen alles, was Botschaft sein will. In »Street Fighting Man« nannte Jagger das Singen in einer Rockband einen Rettungsweg für jeden armen Jungen auf den teuren, glitschigen, harten Straßen Britanniens. Gemeint war das wörtlich, nicht als Metapher. »I Can't Get No Satisfaction«, »Yo...

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