Hannes Hofbauer, Wien 13.07.2012 / Ausland

Eine Generation ohne Arbeit

Wiener Institut attestiert Süd- und Osteuropa katastrophale Situation auf den Arbeitsmärkten

Trotz EU-Mitgliedschaft geht es ost- und südeuropäischen Ländern schlechter als ihren Nachbarn. Österreichische Wirtschaftswissenschaftler warnen insbesondere vor einer dauerhaft hohen Jugendarbeitslosigkeit.

Ungewöhnlich pessimistisch gaben sich die Ökonomen des Wiener Instituts für internationale Wirtschaftsvergleiche (WIIW) aus Anlass ihrer halbjährlichen Prognose am vergangenen Wochenende. Die Eurozone befindet sich in einer Rezession, Osteuropa leidet darunter besonders und die Jugend ist ohne Arbeit. Angesichts der vorgelegten Zahlen stehe die Frage nach der Sinnhaftigkeit der EU-Integration im Raum.

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