Matthias Heintze, Monastir 16.07.2012 / Ausland

Aufmerksamkeit für ein Menschenrecht

Aktivisten von »Boats4People« beenden ihre Aktionstage im Mittelmeer gegen die »Festung Europa«

Aktivisten des internationalen Bündnisses »Boats4People« waren eine Woche lang in Italien und Nordafrika unterwegs. Sie wollten auf das Schicksal von Flüchtlingen, die versuchen, über das Mittelmeer nach Europa einzureisen, aufmerksam machen.

Es war ausgerechnet das Mittelmeer, das die Planungen der Aktivisten durchkreuzte: Der Wasserspiegel war nicht hoch genug. Und so konnte der Motorsegler »Oloferne« am Freitagabend nicht zum großen Finale der Aktionstage von »Boats4People« (Boote für Menschen, B4P) in den Hafen des tunesischen Monastir einlaufen.

Fast zwei Wochen war das Schiff von Italien nach Nordafrika gefahren, als Teil einer transnationalen Protesttour gegen das Sterben Tausender Migranten an der Südflanke Europas. Mehrere Hundert Unterstützer warteten am Ufer vergebens auf das auf eine Sandbank gelaufene Schiff. Die Besatzung musste in kleinen Motorbooten an den Strand gebracht werden, bevor eine Gedenkfeier für die Toten der »Festung Europa« beginnen konnte.

Die Fahrt der Oloferne war von einer ganzen Reihe von Aktionen auf beiden Seiten des Mittelmeers begleitet worden. Rund 60 Aktivisten aus Europa, Tunesien, Mali, Libyen und Niger waren dafür zusammeng...

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