Dieter Hanisch, Flensburg 16.07.2012 / Inland

Auf dem »Flensburger Weg«

Das Modell Genossenschaftliche Wohnungsbaugesellschaft funktioniert im Norden seit sechs Jahren - und könnte Vorbild sein

In der nördlichsten Stadt Deutschlands wurde beim Wohnungsverkauf Neuland betreten, das Modell weckt auch anderswo Interesse.

Zum Fuhrpark des Vereins gehören nicht nur Autos, sondern auch – ökologisch korrekt – Dienstfahrräder.

Der »Flensburger Weg« ist kein neuer Pilgerpfad und auch keine Touristenattraktion, obwohl sich Vertreter aus dem westfälischen Hagen zuletzt intensiv danach erkundigten. Dahinter verbirgt sich vielmehr ein Sonderweg kommunaler Wohnungsbaupolitik, ausgetüftelt im Flensburger Stadtteil Fruerlund, wo der Selbsthilfe Bau-Verein (SBV) zu Hause ist. Zum Tag der Genossenschaften am 7. Juli schaute sogar der schleswig-holsteinische Innenminister Andreas Breitner (SPD) vorbei und stimmte ein Loblied auf den genossenschaftlichen Wohnungsbau an. Eingeladen in die 89 000 Einwohner zählende Grenzstadt hatte der SBV, der im Frühjahr sein 7000. Genossenschaftsmitglied begrüßte. Vor sechs Jahren hatte der Verein die städtische Wohnungsbaugesellschaft (Wobau) gekauft - ein bundesweit beachtetes Geschäft.

»Da standen einige dänische Investoren doch bereits mit Koffern voller Geld vor dem Rathaus«, erinnert sich SBV-Vorstandsvorsitzender Raimund Da...

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