Klimacamps gegen Kohle und Konzerne

  • Von Marcus Meier
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Nach Fukushima droht eine neue Blütezeit der Kohlekraft. Dagegen macht die Anti-Kohlekraft-Bewegung mobil: Klimacamps finden in diesem Sommer in Ost- und Westdeutschland, in Belgien und Schottland statt.

Wer gerne gegen den Klimawandel campen und kämpfen möchte und findet, Kohle sollte man ausschließlich zum Grillen verwenden, auf den wartet in diesen Tagen ein volles Programm. Heute endet ein sechstägiges Klimacamp im schottischen Douglas-Tal, das unter dem Motto »Holt euch das Land zurück!« gegen die Zerstörung von Klima und Gemeinschaften wandte und einen Tag lang den Tagebau Mainshill lahm legte. Am 3. August startet ein Klimacamp im rheinischen Braunkohlerevier zwischen Köln, Bonn und Aachen. Dort leben bereits seit Mitte April Gegner der RWEschen Kohlepolitik im Hambacher Forst, der einem Tagebau weichen soll. Sie wollen die Abrodung des Waldes verhindern. Das rheinische Camp dauert bis zum 12. August - da wird das »Klima- und Energiecamp« in der Lausitz bereits einen Tag alt sein. »Für eine Zukunft oh...

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