Standhafter Protest gegen Vertreibung durch Mieterhöhung

Senator antwortet Mietergemeinschaft »Kotti&Co« - die ist aber unzufrieden

  • Von Rainer Balcerowiak
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Die Mietergemeinschaft Kotti&Co gibt nicht auf. Seit neun Wochen steht ihre rund um die Uhr besetzte Protesthütte am Kottbusser Tor in Kreuzberg. An jedem Samstag wird eine »Lärm-Demo« durch den Kiez veranstaltet, um auf die drohende Verdrängung vieler Bewohner der Wassertor-Siedlung durch steigende Mieten aufmerksam zu machen. »Wir bleiben so lange, bis wir unsere Forderungen durchgesetzt haben«, bekräftigte Alexander Kaltenborn, ein Sprecher der Initiative, am Freitag bei einem Pressegespräch vor Ort.

Stadtentwicklungssenator Michael Müller (SPD) hat sich sechs Wochen Zeit gelassen, um einen Brief der Mietergemeinschaft zu beantworten. Ulrike Hamann von Kotti&Co beklagt, das Schreiben bestehe in erster Linie aus »schwer nachvollziehbaren Rechnungen« und »geht auf die Nöte der Mieter überhaupt nicht ein«.

Tenor von Müllers Antwort ist, dass selbst die Aufrechterhaltung der Kappungsgrenze von 5,35 Euro über fünf Jahre üb...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.