Leo Burghardt, Havanna 23.07.2012 / Ausland

Kuba erneuert alte Freundschaften

Raúl Castro plädiert für den Ausbau der Handelsbeziehungen mit China, Vietnam und Russland

China, Vietnam und Russland in zwölf Tagen. Kubas 81-jähriger Staats- und Ministerpräsident Raúl Castro blickte auf »anstrengende Arbeitstage zurück«, wie er nach seiner Rückkehr in Havanna sagte.

Es eint sie weit mehr als das sie trennt: Kuba und China. Abgesehen von einigen ernsthaften Reibereien vor Jahrzehnten um Führungspositionen in der Dritten Welt »hat uns China während der schwersten Jahre unserer Sonderperiode taktvoll und verschwiegen unschätzbare Hilfe geleistet«, rühmte Raúl Castro bereits 2005 den solidarischen Geist der Chinesen.

Die Volksrepublik China hat weltweit die zweitgrößten Dollarreserven gebunkert. Von Chinas Solvenz hat Kuba profitiert. China hat dem karibischen Partner großzügige Kredite mit langen Laufzeiten zinslos oder mit geringen Zinsen zugestanden. Über die Höhe der Summen schweigen beide Seiten. Das Handelsvolumen 2011 wurde mit 1,9 Milliarden Dollar ausgewiesen. Und so finden sich chinesische Produkte hier überall: Lokomotiven, Busse, Kleidung, Erdöl, Werkzeuge, Unterwäsche, Farben, Klebstoff, Pkws, Schwellen, Schreibwaren, 1,2 Millionen Fahrräder ...

China ist der weltgrößte Produzen...

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