Syrien steht vor neuen Bedrohungen

Louay Hussein: Die Europäer sollten in Bezug auf uns nicht ihre eigenen demokratischen Prinzipien verraten

Louay Hussein gehörte früher einer kommunistischen Partei an, wurde als Student verhaftet und verbrachte sieben Jahre im Gefängnis. Im Juli 2011 gehörte er zu den Organisatoren einer großen Konferenz von Oppositionellen in Damaskus. Er gründete die Bewegung »Den Syrischen Staat aufbauen«, die heute in verschiedenen Teilen des Landes aktiv ist.

nd: Die Waffen sprechen, die Gewalt nimmt zu, sehen Sie noch eine politische Lösung?
Hussein: Beide Seiten versuchen, militärisch so viel Boden wie möglich zu erobern. Da es derzeit keine politische Lösung, keinen Kompromiss oder Gespräche gibt, wollen sie für sich sichern, was sie bei möglichen späteren Verhandlungen in die Waagschale werfen können. Ich sehe keine integrierte Komplettlösung, um unseren Konflikt zu beenden. Die Lage ist sehr komplex. Ich sehe verschiedene Ansätze und Wege, die auf eine Art Kompromiss zustreben.

Hat Ihre Bewegung einen Vorschlag, um den Konflikt zu lösen?
Wir haben tatsächlich zwei Aktionspläne vorgelegt, was nicht öffentlich gemacht wurde. Ein Plan konzentrierte sich auf einen Waffenstillstand zwischen den kämpfenden Parteien; der zweite darauf, den Kampf im ganzen Land zu beenden. Wir haben Kopien dieser zwei Aktionspläne an alle Beteiligten gegeben, auch das wurde nicht bekannt gemacht. Die Mission...

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