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Chaostage in Stavenhagen?

Hunderte Punks wollen Party feiern - während die Stadt im Nordosten ein Verbot durchsetzen will

  • Von Velten Schäfer
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Im beschaulichen mecklenburgischen Stavenhagen droht die Invasion der Bunthaarigen: Auf der Suche nach einem Ausweichort ist ein traditionsreiches Punk-Festival ausgerechnet auf die »Reuter-Stadt« verfallen.

Stavenhagen sieht sich selbst als eine Kulturstadt, und zwar als eine Stadt der etwas gesetzteren Kultur. Der niederdeutsche Dichter Fritz Reuter ist hier geboren, es gibt ein schönes Denkmal, auf dem Reuter in Denkerpose auf einem Stuhl sitzt, abgelenkt in einem Buch zu blättern scheint und freundlich auf die Kinder der Stadt blickt.

Auch sonst scheint die kleine Stadt, die unter anderem durch die Ansiedlung des Logistikzentrums einer großen Discountkette den Nachwende-Verlust der einstmals mächtigen Militärgarnison wettmachen konnte und für Nordost-Verhältnisse als wohlhabend zu gelten hat, ein überwiegend ruhiges Pflaster. Bis, vielleicht, zu diesem Wochenende.

Wenn nämlich tatsächlich das passiert, was sich derzeit im Internet zusammenbraut, könnten dort in diesen Tagen Hunderte Punks auflaufen - in der Erwartung, dort auf eine Riesensause zu treffen. Auch vierstellige Teilnehmerzahlen sind nicht ausgeschlossen.

Die Stad...


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