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Was nun bei Schlecker?

Bernhard Franke ist ver.di-Bezirksleiter in Baden-Württemberg

nd: Herr Franke, zu den 11 000 Schlecker-Gekündigten vom März kommen nun noch einmal 14 000 von Schlecker XL und IhrPlatz dazu. Wie lief es bisher bei der Vermittlung in neue Jobs?
Franke: Nicht befriedigend. Der Stand ist in etwa eine Weitervermittlung von 15 Prozent, wobei es regionale Unterschiede gibt - beispielsweise sieht es in Bayern und Baden-Württemberg etwas besser aus als in anderen Bundesländern. Die Entwicklung straft jedenfalls die Bundesagentur für Arbeit Lügen, die ja noch im März gesagt hatte, der Einzelhandel sei eine dynamische Branche und das sei alles kein Problem.

Wie ist die Lage tatsächlich?
Die Bundesagentur muss inzwischen einräumen, dass 300 000 arbeitslosen Verkäufern ganze 25 000 offene Stellen gegenüber stehen. Das ist wahrlich keine komfortable Ausgangsposition für die Schlecker-Frauen. Zudem sind die Stellen, die es gibt, oft richtig mies: Befristung, Teilzeit und untertarifliche Bezahlung sind der Sta...


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