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Wie schön, dass sie noch »morden« darf

Vera Müller spielt im Kriminaltheater die reizende Vergifterin

  • Von Lucía Tirado
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Die Berlinerin sei neben anderen Vorzügen das lebenslustigste und reizendste Geschöpf der ganzen Erde, zitiert Vera Müller aus einem Buch. Darin ist sie abgebildet und stolz, zu dieser Spezies zu gehören. Das Foto stammt aus der Zeit an der Max-Reinhardt-Schauspielschule. Sehr jung ist sie da und schön. Schön ist sie immer noch, was sie sicher auch ihrer inneren Heiterkeit verdankt. Selbst wenn ihr das jetzt Alter auferlegt, die »reifere Dame« zu spielen.

Da nimmt man ihr selbstverständlich ab, dass sie sich als Haushälterin Mary Jenkins im Berliner Kriminaltheater bei »Mord im Pfarrhaus« den Pfarrer schnappt. In »Arsen und Spitzenhäubchen« wählt sie als Abby Brewster Männer anders aus. Deren bitteres Ende nach süßem Likör kennt man. Eine hinreißende Vergifterin ist das, froh gelaunt davon besessen, Gutes zu tun. Ebenso überzeugend kann Vera Müller die kalt Berechnende geben als Lydia Barbent mit finsterem Ende in »Inspektor Campbel...


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