Rückenwind für Hugo Chávez

Vor den Wahlen im November kommt dem Präsidenten Venezuelas der Beitritt zum Mercosur gelegen

  • Von Jürgen Vogt, Buenos Aires
  • Lesedauer: ca. 4.0 Min.

Sechs Jahre musste Staatschef Chávez warten: Mit der Aufnahme Venezuelas erstreckt sich der südamerikanische Wirtschaftsverbund Mercosur (Gemeinsamer Markt des Südens) künftig bis an die Karibik. Der Beitritt soll beim heutigen Sondergipfel in Brasilía besiegelt werden.

»Der Mercosur hat seinen armen Bruder rausgeworfen, um den reichen Onkel reinzulassen.« So kommentierte Martín Sannemann, Sprecher des von keinem lateinamerikanischen Staat anerkannten Präsidenten Paraguays, Federico Franco, den Beitritt Venezuelas zur südamerikanischen Wirtschaftsgemeinschaft Mercosur.

Wenn Venezuelas Präsident Hugo Chávez am Dienstag in Rio de Janeiro die Beitrittsurkunde in den Händen halten wird, dann werden die rechten Senatoren in Paraguay spüren, dass sie sich mit dem politischen Putsch gegen den gewählten Präsidenten Fernando Lugo selbst geschlagen und auch die Lateinamerikapolitik der USA gehörig durcheinandergebracht haben. Paraguays Senatoren waren die letzten Garanten der US-Politik dafür, den Beitritt Venezuelas zum Mercosur zu verhindern.

Nach Ansicht des Brasilianers Samuel Pinheiro Guimarães hat der Beitritt Venezuelas gleich mehrere Konsequenzen. In einem Beitrag für das Internetportal »Carta Ma...

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