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Keine neue Spur im Polizistinnenmord

Karlsruhe/Erfurt (dpa/nd). Im Fall der erschossenen Polizistin Michèle Kiesewetter verfolgt die Bundesanwaltschaft nach eigenen Angaben vom Montag keine neue Spur in Richtung des rassistischen US-Bundes Ku-Klux-Klan. Der Mord sei nach wie vor ausschließlich dem Nazitrio NSU zuzurechnen, so ein Sprecher. Es gebe keine Hinweise auf Dritte oder eine weitere beteiligte Organisation. Damit reagierte er auf eine Meldung der »Bild«-Zeitung, die einen möglichen Zusammenhang zwischen der Tötung und einem ehemaligen Mitglied des Klans herstellt. Dieser Mann sei Kiesewetters damaliger Zugführer gewesen.

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