Hakenkreuz-Vergleich empört Atomgegner

CDU-Politiker sorgt im Wendland für Eklat

  • Von Hagen Jung
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Einen Eklat musste der Parlamentarische Geschäftsführer der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Michael Grosse-Brömer, im niedersächsischen Wendland miterleben. Dort rückte ein örtlicher Unionschef das bekannte gelbe X der Atomkraftgegner in die Nähe des Hakenkreuzes.

Er hatte so harmonisch begonnen, der Grillabend des CDU-Ortsvereins in Gartow, einem knapp 1400 Seelen zählenden Flecken nahe Gorleben in Niedersachsen. Etwa 60 Gäste waren am Wochenende gekommen, und nicht nur Lüchow-Dannenbergs CDU-Landtagsabgeordnete Karin Bertholdes-Sandrock freute sich, dass das Stelldichein durch prominenten Besuch geadelt wurde: Es erschien Michael Grosse-Brömer, Parlamentarischer Geschäftsführer der Unionsfraktion in Berlin.

Vielleicht hatten die CDUler gehofft, der Gast werde ihnen etwas Mut machen, den die Union angesichts der nahende Landtagswahl durchaus nötig hat, denn: Jüngste Umfragen lassen einen erneuten Erfolg für Schwarz-Gelb fraglich erscheinen. Doch nicht Grosse-Brömer sorgte für einen Knaller, sondern der Gartower CDU-Vorsitzende Dr. Matthias Herbst. Ihm sind die vielen gelben X-Kreuze zuwider, mit denen Atomkraftgegner nicht nur an Häusern ihr Nein zu Castor & Co. bekunden. Und so entfuhr...


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