Werbung

„Griechenland ist das neoliberale Experimentierlabor Europas"

Oppositionsführer Alexis Tsipras kritisiert im „nd"-Interview die Krisenpolitik der EU

Echt jetzt? Ihr wollt Geld von mir?

Ja, herrgottnochmal, es kostet!

Auch, wenn's nervt – wir müssen die laufenden Kosten für Recherche und Produktion decken.

Also, mach mit! Mit einem freiwilligen regelmäßigen Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Kein anderes Land in Europa ist von der Banken- und Eurokrise so hart getroffen wie Griechenland. Und ein Ausweg ist noch immer nicht gefunden. Der Mittelmeerstaat ist weiterhin auf Hilfen internationaler Geldgeber angewiesen. Über die nächste Kreditrate verhandeln die griechische Regierung und Vertreter der Gläubiger von EU, Internationalem Währungsfonds und Europäischer Zentralbank (EZB) seit Donnerstag in Athen. Alexis Tsipras, Vorsitzender der Linksallianz SYRIZA lehnt weitere Sparmaßnahmen im Gegenzug für Finanzhilfen weiterhin ab. Im „nd-Interview" sagt er: „Die Austeritätspolitik wird die Krise nicht lösen. Bei Fortsetzung dieser Politik werden wir nicht nur sehen, wie ein Land die Eurozone verlässt, sondern dann wird die gesamte Eurozone zerstört."

Tsipras, der mit SYRIZA bei der letzten Parlamentswahl im Juni ein Rekordergebnis von 27 Prozent erzielte und dennoch nicht an der Regierung beteiligt ist, kritisiert, dass die EZB nicht direkt Geld an Staaten verleihen kann und fordert „einen Marshallplan für soziale Entwicklung" für die gesamte Eurozone. Der 38-Jährige hofft, dass der Erfolg von SYRIZA auf die europäische Linke in Europa ausstrahlt. Die Entwicklung von SYRIZA hin zu einer Volkspartei sei derzeit eine der größten Herausforderungen.

Lesen Sie das gesamte Interview mit Alexis Tsipras, das Stephan Lindner für "neues deutschland" geführt hat, in unserer Wochenendausgabe vom 4./5. August: Der Protest wurde militärisch besiegt
Linkspolitiker Alexis Tsipras über die Eurokrise und die Zukunft Griechenlands



Kombi-Abo. Mobil, kritisch und mit Links informiert: neues deutschland als e-Paper - und am Wochenende im Briefkasten!

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!