Robert D. Meyer 05.08.2012 / Wirtschaft und Umwelt

Wer speichert, muss auch kontrollieren

Filehoster sollen gegen Schwarzinhalte vorgehen – fraglich ist, wie intensiv

Online-Speicherdienste sind nicht dazu verpflichtet, alle durch Nutzer hochgeladenen Dateien auf Urheberrechtsverstöße hin zu kontrollieren, so ein aktuelles Urteil des Bundesgerichtshofs. Den Betreibern solcher Dienste sind dennoch Grenzen gesetzt. Wie eng diese sein werden, muss nun das Oberlandesgericht Düsseldorf entscheiden.

Für viele Millionen Internetnutzer weltweit sind sie ein Segen. Internetunternehmen wie »Rapidshare« oder »File-Upload« bieten ihren Nutzern virtuellen Speicherplatz an. Mit nur wenigen Klicks lassen sich Musik, Fotos, Videos und andere Dateien hochladen, welche dann per Link mit anderen Nutzern geteilt werden können.

Allerdings ist längst nicht jede Datei, die sich auf solchen Speicherplätzen finden lässt, auch legal. Private Bilder vom letzten Urlaub landen genauso auf den Servern der Anbieter wie die neusten Hollywoodfilme oder aktuelle Musikalben. Dass diejenigen, welche solche Dateien bei den Speicherdiensten hochladen, gegen das Urheberrecht verstoßen, ist juristisch unumstritten. Unklar war bisher allerdings, ob auch die Anbieter, also die so genannten Filehoster, haftbar gemacht werden können, wenn ihre Kunden illegales Material über ihre Speicherplätze ins Netz stellen.

Ein Millionengeschäft

Immerhin geht es hier um...

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