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Neue Kolumne im »nd«

Der Krisenstab

  • Von Kurt Stenger, Wirtschaftsredakteur
  • Lesedauer: 2 Min.

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"Der Krisenstab": Sarah Wagenknecht, Dierk Hirschel, Sabine Nuss, Christoph Butterwegge

»Wunder gibt es immer wieder: Das wollen uns jedenfalls die marktwirtschaftlichen Glücksphilosophen und Berufsoptimisten glauben machen.« Mit diesen Worten startete der Philosoph Robert Kurz im Herbst 1997 die neue Wirtschaftskolumne im »ND«. Damals, man kann es sich kaum noch vorstellen, waren neoliberale Glücksverheißungen noch allgegenwärtig. Für Kurz, vor wenigen Tagen allzu früh verstorben, waren sie allenfalls Vorboten einer Systemkrise, die dem Kapitalismus immanent ist. Dem zweiten Autoren im Kolumnenbunde, dem Gesellschaftswissenschaftler Harry Nick, war es immer ein besonderes Anliegen, dass nicht in Vergessenheit gerät, wie die Wende in der DDR und die Privatisierungen à la Treuhand dem Neoliberalismus einen weiteren Schub gaben.

Das Interesse an der Kolumne war so groß, dass wir im Jahr 2002 vom 14-tägigen zum wöchentlichen Turnus übergingen. Dafür konnten wir Christa Luft und Rudolf Hickel als weitere Autoren gewinnen. Die beiden Ökonomen wiesen schon damals auf die Geburtsfehler der EU-Währungsunion hin, warnten vor den Folgen.

Nach nunmehr 15 Jahren mit vielen publizistischen Perlen ist es an der Zeit, hier und da zu renovieren. Im Zuge der schrittweisen Erneuerungen des »nd« wird an die Stelle der Wirtschaftskolumne eine neue wöchentliche Rubrik treten: »Der Krisenstab«. Auch wenn alle Welt nur über die Euro-Schuldenkrise redet, sind die Krisen des herrschenden Gesellschaftssystems vielfältiger und tief reichender, als es mit dem aufgeregten Blick aufs Tagesgeschehen erscheinen mag. Es gibt die Klima- und die Nahrungsmittelkrise, die Krise der Demokratie und des Sozialstaates und andere. Unsere Autoren werden aktuelle Ereignisse beleuchten, grundlegende Tendenzen analysieren, Alternativen erörtern. Zum nd-Krisenstab gehören: die LINKE-Wirtschaftspolitikerin Sahra Wagenknecht, der Kölner Professor für Politikwissenschaften Christoph Butterwegge, die Politologin Sabine Nuss von der Rosa-Luxemburg-Stiftung und der Abteilungsleiter Wirtschaftspolitik beim ver.di-Bundesvorstand, Dierk Hirschel. Dass weitere Autoren dazukommen, ist durchaus beabsichtigt.

Christa Luft, Harry Nick und Rudolf Hickel werden Autor(inn)en unserer Zeitung bleiben. nd-Leser können sich auf die neuen Kolumnisten freuen, ohne die »alten« gänzlich missen zu müssen.


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