Peter Sonntag 08.08.2012 / Titel

Extrem unsportlich

Innenministerium diskutiert über »Demokratieerklärung« bei Sportförderung

Wir wollen keine Gesinnungsschnüffelei, sagt Mecklenburg-Vorpommerns Innenminister. Bei uns gibt es keine Versäumnisse, sagt die Landesregierung. Vergesst nicht den Linksextremismus, heißt es aus dem Bundesinnenministerium, wo man über eine Extremistenklausel für die Sportförderung diskutiert.

Kein Fußbreit den Faschisten! Auch nicht im Leistungssport

Im Bundesinnenministerium wird über die Einführung einer »Demokratieerklärung« in der Sportförderung diskutiert. Darin könnten politische Grundhaltungen abgefragt werden. Nach einem Bericht der »Leipziger Volkszeitung« will das Ministerium, das auch für den Sport zuständig ist, seine Förderrichtlinien ändern. Es gehe in den Debatten um eine turnusmäßige Überprüfung und gegebenenfalls eine Anpassung der Sportförderrichtlinien, sagte ein Sprecher auf nd-Anfrage. Ob und wie die Demokratieerklärung überhaupt eingeführt werde, sei noch unklar. Mit dem Fall der Ruderin Nadja Drygalla habe das nichts zu tun, betonte der Sprecher.

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