Noch immer Ärger mit der Treuhand

Das Erbe der Anstalt: Verramschtes Volksvermögen und Tausende Prozesse

  • Von Velten Schäfer
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.

Nach dem Ende der DDR schlug ihre Stunde: die Treuhandanstalt. Eines der unrühmlichsten Kapitel der Vereinigung hat bis heute Auswirkungen.

Wenn es um die Treuhandanstalt geht, sind die Reaktionen in Ost und West noch immer äußerst unterschiedlich. Der Wessi ist der Meinung, dass im Osten ohnehin nichts funktionierte und die Verscherbelung des Volksvermögens - der erste Treuhand-Chef Detlev Karsten Rohwedder schätzte es einst auf etwa 600 Milliarden D-Mark, nur vier Jahre später schloss die Anstalt mit einem Schuldenstand von 200 Milliarden die Bücher - nicht nur alternativlos war, sondern eine gute Tat.

Im Osten ruft das Wort dagegen ganz andere Reaktionen hervor, zumindest bei denjenigen, die sich noch an das Volkskammergesetz vom Juni 1990 erinnern, nach dem das Tafelsilber der DDR nicht losgeschlagen, sondern im Gegenteil gesichert und modernisiert werden sollte. Während auf einer staatlichen Ebene per Länderfinanzausgleich und Solidarpakt »beeindruckende Summen« nach Osten verschoben worden sind, hat es auf einer privaten Ebene einen »beträchtlichen Vermögenstrans...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, haben Sie folgende Möglichkeiten:

Haben Sie ein Online- oder Kombi-Abo? Dann loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo:

Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Warum ist der Artikel so kurz?

Der Artikel ist in Wirklichkeit länger: 699 Wörter (4924 Zeichen).

Wenn Sie ein entsprechendes Abo gewählt haben, können Sie sich einloggen und den ganzen Artikel lesen. Und auch alle anderen Artikel seit 1990.

Wir stellen einen großen Teil unseres Angebots im Internet gratis zur Verfügung. Damit das finanzierbar bleibt, ist es wichtig, das viele Leute trotzdem bereit sind, für das Angebot zu bezahlen.

Alle Abo-Angebote

Foto: Zeitung, Smartphone, iPad und eine Tasse Kaffee

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.