»Solarstadt« strahlt nicht mehr

In Frankfurt (Oder) gingen mehrere Großprojekte schief - wie nun weiter im Osten Brandenburgs?

  • Von Steffi Prutean, dpa
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Einem riesigen Wirtschaftsprojekt in Frankfurt (Oder) geht die Luft aus - 1200 First Solar-Mitarbeiter verlieren ihre Jobs. 2003 musste die Stadt schon einmal einen Schock verkraften. Da platzte der Traum von der Chipfabrik. Doch in der Stadtverwaltung gibt man sich kämpferisch.

Frankfurt (Oder). Zwei Wirtschaftsdebakel innerhalb von zehn Jahren: Erst wurde am 14. August 2002 in Frankfurt (Oder) der Grundstein für eine Chipfabrik gelegt, die nie in Betrieb ging. Dann lag die Hoffnung auf der Solarbranche. Doch im Frühjahr dieses Jahres wurde bekannt, dass der US-Solarkonzern First Solar seine beiden Werke Ende 2012 in der Stadt schließen will. 1200 Mitarbeiter stehen dann auf der Straße. Nach Berechnungen der Agentur für Arbeit könnte es sogar 2000 Arbeitslose in der Region geben; inklusive der Beschäftigten von Zulieferern und anderen Dienstleistern. Die Hiobsbotschaft war wochenlang Stadtgespräch - bei einer Arbeitslosenquote von 14 Prozent.

Doch die Stadt will nicht aufgeben. Schon nach der Chipfabrik-Pleite im November 2003, als der Traum von der Halbleiterproduktion in großem Stil zum Albtraum wurde, keimte Hoffnung auf: Der Solarmodul-Hersteller Conergy AG übernahm die Hallen und produzierte Sol...

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