Der Kaiser ist nackt. Und nun?

Kapitalismuskritik zwischen Evidenz und Folgenlosigkeit - Ingo Schulze appelliert an den Geist des Gemeinsinns

  • Von Irmtraud Gutschke
  • Lesedauer: ca. 6.0 Min.

Kapitalismus am Ende? - Gib die Frage bei Google ein, und du erhältst 189 000 Suchergebnisse. Nicht im Sinne von Lösungen natürlich, und Mehrfachnennungen sind darunter. Aber es zeigt immerhin: Das Problem steht im Raum - riesengroß und flammend. Und unsereins? Zuckt womöglich nur die Achseln. Klar, dass es nicht mehr so weitergeht. Wenn uns das Desaster nur nicht so sehr erwischt.

Systemkritik - etwas Subversives? Längst nicht mehr. Und kommt heute auch nicht nur von links, sondern fast schon von überallher. Klingt uns in den Ohren, wird zum alten Lied, von dem man glaubt, dass es nichts ändert.

Der Schriftsteller Ingo Schulze, 1962 geboren und vielfach preisgekrönt, hat im Frühjahr in Dresden, der Stadt seiner Herkunft, eine politische Rede gehalten, die aufhorchen lassen sollte. In der »Süddeutschen Zeitung« hatte er kurz zuvor »Thesen gegen die Ausplünderung der Gesellschaft« veröffentlicht. Hat angeprangert, was anzuprang...

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