Unter dem Baum des Widerstands

Klimacamp gegen die Braunkohle im alten Strombad von Cottbus

  • Von Andreas Fritsche, Cottbus
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.

In der Lausitz begann das zweite von drei diesjährigen Klimacamps. Bis zum Wochenende gibt es dort Diskussionen, Informationen und Protest.

Am Dienstagabend besuche Ministerpräsident Matthias Platzeck (SPD) - »ein großer CCS-Freund, der Sonne und Wind nicht mag« - das Kunstmuseum Dieselkraftwerk in Cottbus, weiß Georg zu berichten. Mitarbeiter und Studenten der TU Cottbus werden vor Ort sein und gegen die beabsichtigte Fusion mit der Hochschule Lausitz in Senftenberg protestieren.

Auch die Klimacamper, die ihr Zeltlager am alten Stromband in Cottbus aufgeschlagen haben, möchten die Gelegenheit nutzen. Sie planen, sich unter die Demonstranten zu mischen und gegen die Braunkohle zu agitieren. Das Vorgehen soll um 16 Uhr besprochen werden. Treffpunkt dafür ist der Baum, unter dem gerade das allmorgendliche Plenum tagt. Georg tauft das Gewächs spontan »Baum des Widerstandes«.

Dreckige Wäsche

Seit Sonnabend halten sich die Klimaschützer in dem eigentlich stillgelegten Freibad am Ufer der Spree auf. Bis zum 19. August werden sie untereinander und mit Bürgern darüber disk...


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