Verdrängung ist Rassismus

Bündnis will mit einem Festival auf die Facetten von Diskriminierung aufmerksam machen und sich besser vernetzen

  • Von Nissrine Messaoudi
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Menschen mit ausländischen Namen haben schlechte Chancen auf dem Wohnungsmarkt. »Rassismus im Alltag ist gang und gäbe, auch wenn Probleme gerne in der Öffentlichkeit als Einzelfälle dargestellt werden«, sagte ein Mitglied des Bündnisses »Festival gegen Rassismus« gestern vor Journalisten.

Um mehr auf Diskriminierung und Ausgrenzung aufmerksam zu machen, veranstaltet das Bündnis daher vom 17. bis 19. August in Berlin-Kreuzberg ein Festival. Insgesamt haben sich 46 verschiedene Initiativen auf dem Blücherplatz angekündigt, darunter die Mietergemeinschaft »Kotti & Co« und das »Flüchtlingsprotestcamp am Heinrichplatz« in Kreuzberg.

»Es gibt bereits zahlreiche Gruppen, die sich gegen Rassismus engagieren. Leider vernetzen sich die Initiativen viel zu selten«, so das Bündnis. Das soll sich am kommenden Wochenende ändern. Das Festival will vor allem eine Plattform zum Austausch von Ideen und Erfahrungen sein. Die »eigenen Kr...


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