»Man darf miteinander reden«

Mit ABqueer im Rangierbahnhof der Geschlechter

  • Von Ulrike Gramann
  • Lesedauer: ca. 7.0 Min.
Dirk, Katja und Susann werdem beim Motzstraßenfest in Berlin für ABqueer.

Es war in Katja Linkes Schulpraktikum, da fragte ein Schüler, ob sie denn einen Freund hätte. Wie Schüler so fragen. Sie verneinte: »Ich möchte auch lieber eine Freundin.« Chaos brach aus. Jungen sangen: »Frau Linke ist 'ne Lesbe, Frau Linke ist 'ne Lesbe.« Andere ließen ihrer Überraschung, Freude, ihrem Ekel freien Lauf. Linke war nicht geschockt. »Sie waren einfach noch nie mit einer anderen Lebensweise in Berührung gekommen.«

Statistisch gesehen gibt es fast in jeder Schulklasse eine Person, die nicht heterosexuell lebt. In einer Klasse im Städtchen Penzlin war es Dirk Liebisch. 2004 kam er zum Studium nach Berlin. Bei den Kennenlerntagen des schwulen ASTA-Referats hörte er von ABqueer, einem Verein für Aufklärung und Beratung zu lesbischen, schwulen, bisexuellen und transgender - kurz: queeren - Lebensweisen, der in Berliner Schulen tätig ist. »Zwei Wochen später war ich im Team.« Im Sommer 2012 nun steht Liebisch, die Herzlic...

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