Kommunalisierung schafft Probleme

NRW-LINKE legt Studie zum Kauf des Energieunternehmens STEAG vor

  • Von Marcus Meier
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Beim Kauf des Stromerzeugers STEAG machten fünf Ruhrgebietsstädte offenbar ein schlechtes Geschäft. Das wirft Fragen auf: Wie praxistauglich sind die auf Kommunalisierung setzenden Konzepte der Linkspartei?

Das klingt aus demokratisch-sozialistischer Sicht erst einmal gut: Der Stromerzeuger und Energiedienstleister STEAG wird zu 51 Prozent vom Stadtwerkekonsortium Rhein-Ruhr aufgekauft. So geschehen Anfang 2011. Der Kaufpreis: 1,2 Milliarden - scheinbar ein Schnäppchen, nicht viel jedenfalls für ein Unternehmen mit einem Jahresumsatz von knapp drei Milliarden Euro.

Deutschlands fünftgrößtes Stromunternehmen ist nun mehrheitlich in öffentlicher Hand, soll Rendite in die Kassen der am Konsortium beteiligten Städte Duisburg, Dortmund, Bochum, Essen, Dinslaken und Oberhausen spülen und zugleich ökologisch umgebaut werden.

Auch die Stadtratsfraktionen der LINKEN stimmten, wenn auch teils mit Bauchschmerzen, dem eilig durchgezogenen Deal zu. Das war wahrscheinlich ein Fehler, glaubt man einem Gutachten, das diverse Gliederungen der NRW-LINKEN bei de...

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