Olaf Standke 22.08.2012 / Ausland

Obama droht Assad mit Angriff

USA-Präsident macht Einsatz syrischer Chemiewaffen zur »roten Linie«

Erstmals hat Präsident Barack Obama offen eine militärische Intervention der USA in Syrien erwogen - falls chemische oder biologische Waffen zur Gefahr für Verbündete wie Israel werden sollten.

Barack Obama hat eine »rote Linie« gezogen: »Wir dürfen nicht in die Situation kommen, dass chemische oder biologische Waffen in die falschen Hände fallen«, sagte er jetzt vor Journalisten in Washington. Gemeint sind Gruppen wie die islamistische Hisbollah in Libanon. Bisher habe der Oberbefehlshaber der US-Streitkräfte noch kein militärisches Eingreifen angeordnet. Sollten aber »eine ganze Menge chemischer Waffen bewegt oder eingesetzt werden«, dann würde das »meine Kalkulationen entscheidend verändern«.

Syrien soll nach Expertenschätzung das größte C-Waffen-Arsenal im Nahen Osten besitzen, darunter Senfgas, Tabun und das Nervengas Sarin. Damaskus sah sich zu einem »asymmetrischen« Wettrüsten veranlasst, weil man Atomwaffen in Israel vermutete. Begonnen hat es im Jom-Kippur-Krieg 1973, als Kairo dem Verbünd...

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