Orthodoxe wollen heilige Orte schützen

Moskau (epd/nd). In Moskau will eine Bürgerinitiative russisch-orthodoxer Christen religiöse Orte und Geistliche schützen. Ziel sei auch die »Abwehr gotteslästerlicher Handlungen«, sagte der Leiter der Gruppierung »Die Heilige Rus« am Mittwoch dem russischen Dienst der BBC.

Die Idee ist nicht neu, wurde aber durch die Aktion der jüngst zu Straflager verurteilten Musikerinnen der Band »Pussy Riot« wieder aktuell. Sprecher Iwan Otrakowski spricht von zurzeit sieben »mobilen Gruppen», die in Moskau vor allem abends patrouillieren sollen. Ihre Aufgabe sei es, »Rowdys« von Kirchenschändungen abzuhalten und Angriffe auf Geistliche zu verhindern.

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