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Sonnenwindsonden starten verspätet

Washington (dpa/nd). Die US-Raumfahrtbehörde NASA hat den Start ihrer jüngsten Weltraumwetter-Mission verschoben. Ursprünglich sollte die Atlas-Rakete mit zwei Raumsonden an Bord am Donnerstag vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral in Florida starten. Die Zwillingssonden »Radiation Belt Storm Probes« (RBSP) sollen mindestens zwei Jahre lang durch die sogenannten Strahlungsgürtel fliegen, von denen die Erde umgeben ist. Dabei handelt es sich um zwei Regionen im Abstand von 100 bis 10 000 und 20 000 bis 64 000 Kilometern von der Erde, in denen das Erdmagnetfeld energiereiche, elektrisch geladene Elementarteilchen einfängt, hauptsächlich Elektronen und Protonen von der Sonne. Die schnellen Teilchen stellen eine Gefahr für Satelliten und Astronauten dar, die sich in den Strahlungsgürteln aufhalten.

Diese sogenannten Van-Allen-Gürtel ändern sich abhängig von der Stärke der Teilchen- und Strahlungsströme von der Sonne. Sonnenstürme können dabei die Strahlungsgürtel stark mit schnellen Teilchen aufladen - oder aber sie nahezu entvölkern. Die Zwillingssonden sollen helfen, diese Variabilität besser zu verstehen.

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