Athen will Luft zum Atmen

Bundeskanzlerin Merkel spricht sich für Verbleib Griechenlands in der Eurozone aus

  • Von Simon Poelchau
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Griechenland will mehr Zeit für die Erfüllung der Sparauflagen. Merkel sagt dazu nichts.

Konkrete Ansagen machte Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Freitag nicht. Dafür fand sie große Worte. »Ich möchte, dass Griechenland Teil der Eurozone bleibt«, sagte Merkel nach dem Antrittsbesuch des griechischen Ministerpräsidenten Antonis Samaras in Berlin. »Der Euro ist weit mehr als eine Währung«, er sei eine Idee eines geeinten Europas, so Merkel. Dafür wolle sie Griechenland so gut wie möglich unterstützen, damit das Land seine Verpflichtungen einhalten könne.

Vorschnellen Hoffnungen nach neuen Hilfen für Griechenland erteilte die Bundeskanzlerin eine Absage. Von Athen werde erwartet, dass die Zusagen umgesetzt werden und den Worten auch Taten folgen, sagte Merkel. Zunächst solle der Bericht der Troika aus Internationalem Währungsfonds, Europäischer Zentralbank und EU-Kommission abgewartet werden. Das Gespräch mit Samaras sei »sehr offen« gewesen.

Ministerpräsident Samaras von der konservativen Nea Dimokratia verspr...


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