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China verlangt von Merkel mehr Tempo

Peking (dpa/nd). China hat Deutschland und die EU zu mehr Tempo bei der Rettung des Euros aufgefordert. Sein Vertrauen in die Eurozone sei zwar etwas gestärkt, nachdem ihm Angela Merkel den Stand der Hilfsmaßnahmen erläutert habe, versicherte der chinesische Premierminister Wen Jiabao nach einem einstündigen Gespräch mit der Kanzlerin in Peking. Doch die Umsetzung der Rettungspläne komme »nicht sehr zügig voran«. China erklärte sich unter Bedingungen zu einer weiteren Unterstützung der Eurokrisenländer bereit.

Bei den chinesisch-deutschen Regierungskonsultationen wurden Wirtschaftsverträge in einem Wert von rund 4,8 Milliarden Euro unterzeichnet. Im Solarstreit mit China will sich Merkel für eine politische Lösung einsetzen. Sie sei dafür, die Probleme durch Verhandlungen zu lösen, »und nicht immer gleich zur Waffe gerichtlicher Auseinandersetzungen zu greifen«.

Die Kanzlerin verlangte von China mehr Freiheit für Journalisten. Objektive Berichterstattung werde dazu führen, dass sich die Bürger beider Länder besser verstünden. Deutsche Korrespondenten in China hatten Merkel vor der Reise gebeten, sich für bessere Arbeitsbedingungen einzusetzen.

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