Hagen Jung 01.09.2012 / Inland

Nazis zücken Messer

Antifaschist in Lüneburg verletzt - schon mehrere Stech-Attacken in Niedersachsen

Mit einem Messer ist der engagierte Antifaschist Olaf Meyer am Mittwochabend in Lüneburg aus einer Gruppe von Nazis heraus verletzt worden. Dies ist die nunmehr dritte Messerattacke, die Rechtsradikale im August in Niedersachsen verübt haben.

Olaf Meyer ist den Nazis seit langem verhasst. Seit Jahren betätigt er sich in der Antifaschistischen Aktion Lüneburg-Uelzen, im Netzwerk gegen Rechtsextremisten und in der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes - Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten. Deren Büro im Lüneburger Gewerkschaftshaus hatte Meyer am Mittwoch verlassen, als zwei mit Basecaps und Sonnenbrillen vermummte Männer von hinten auf ihn zu treten. »Hallo, Olaf«, ruft einer der beiden. Meyer dreht sich um - und schon sticht einer der Unbekannten auf ihn ein. Zum Glück reagiert der Attackierte mit einer abwehrenden Bewegung, trägt »nur« einen Schnitt am Arm davon. Meyer rennt weg, die Wunder muss im Krankenhaus genäht werden.

Auf Solidarität setzen

»Schlimmer als die Verletzung ist der Schreck«, sagte Meyer gestern im Gespräch mit »nd«. Er ist sich gewiss, dass er Opfer eines Nazi-Überfalls geworden ist. Kurz vor seinem Besuch des Gewerkschaftshauses war ...

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