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Weniger Organspenden in Berlin

Berlin (epd/nd). In der Bundeshauptstadt werden nach einem Bericht der »Berliner Morgenpost« immer weniger Organe gespendet. Im vergangenen Jahr stellten nur noch 61 Berliner nach ihrem Tod die Organe für Transplantationen bereit. Im Jahr davor waren es noch 71, berichtet die Zeitung in ihrer Montagsausgabe. Auf der anderen Seite warteten aktuell 1050 Berliner auf eine Organspende. Gesundheitssenator Mario Czaja (CDU) bestätigte der Zeitung eine zurückgehende Spendenbereitschaft in den vergangenen Jahren. »Die Missbrauchsfälle in Göttingen und Regensburg tragen natürlich auch dazu bei, dass das Misstrauen bei den Menschen wächst«, fügte er hinzu.

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