Werbung

Rezension: Glücklich mit Hund

Bei uns droht die ABOkalypse!

Wir brauchen zahlende Digitalleser/innen.

Unterstütze uns und überlasse die Informationsflanke nicht den Rechten!

Mach mit! Dein freiwilliger, regelmäßiger Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Es ist die berührende Geschichte eines englischen Jungen, bei dem im Alter von acht Jahren ADHS diagnostiziert wurde, eine neurologische Störung, die dazu führt, dass die betroffenen Kinder aggressiv sind, »Sachen kaputt machen und sich selbst verletzen, ungeduldig sind, Unterhaltungen unterbrechen, übermäßig viel reden« und vieles andere mehr. Nichts hilft wirklich.

Erst ein glücklicher Zufall verändert die schier ausweglose Situation. Liam wird für einen Dokumentarfilm der BBC vorgeschlagen. Mit anderen Jugendlichen erhält er die Ausbildung, Begleithunde für Menschen mit Behinderungen zu trainieren - im Beisein eines Kamerateams. Hier findet Liam seine wahre Berufung: »Er entdeckte seinen besonderen Draht zu Hunden. Mit einem der Hunde entstand eine ganz besondere Beziehung«. Später hat er diese Geschichte mit einem freien Journalisten aufgeschrieben. Den Leser wird der herzerfrischende Ton anfangs überraschen, aber genau damit überzeugt das Buch. Man nimmt Liam ab, was er schildert. Es klingt glaubwürdig. Man spürt das Glück des Jungen, schreckliche Jahre überwunden zu haben, auch wenn AHHS eine lebenslange Krankheit bleibt.

Liam Creed hat per Zufall erfahren, was ihm persönlich hilft. Experten bestätigen, dass »der Umgang mit Tieren für Menschen mit verschiedenen Störungsbildern therapeutisch hilfreich sein kann«. Die Schwierigkeiten, die sich bei Liam im Umgang mit anderen Kindern zeigten, traten in der Beziehung zu seinem Hund Aero nicht auf. Elfi Schramm

Liam Creed: … und dann kam Aero, Ernst Reinhardt Verlag, 234 S., pb., 19,90 €.

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!