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Organspende-Skandal: Ex-Chef im Visier

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Regensburg (dpa/nd). Im Zusammenhang mit dem Organspende-Skandal ist ein weiterer Arzt der Uniklinik Regensburg ins Visier der Justiz geraten. Seine Behörde ermittle nun auch gegen den beurlaubten Leiter der Chirurgie, teilte der stellvertretende Sprecher der Staatsanwaltschaft Regensburg, Markus Pfaller, am Montag mit. Er bestätigte damit einen Bericht des Magazins »Focus«. Pfaller betonte, die Behörde sei allerdings nicht von sich aus aktiv geworden, sondern habe damit auf eine bei der Göttinger Staatsanwaltschaft eingegangene Anzeige reagiert.

Eine Sprecherin der Uniklinik Regensburg wollte sich am Montag zu den Vorwürfen gegen den früheren Chef der Chirurgie nicht äußern, solange die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft noch liefen. Sie bestätigte allerdings, dass der leitende Mediziner seit Bekanntwerden der Vorwürfe Anfang August beurlaubt ist.

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