Nix mit dem Traum vom Schwimmen in der Seine

Trotz Klärung bleibt das Wasser gesundheitsgefährdend

  • Von Ralf Klingsieck, Paris
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Eigentlich sollte am Sonntag in Paris ein sportliches Großereignis stattfinden. Mehr als 4000 Freizeitsportler hatten sich per Internet eingetragen, um an einem Massenschwimmen auf der Seine quer durch Paris teilzunehmen. Doch nur wenige Tage zuvor sprach die Polizeipräfektur ein kategorisches Verbot aus.

Zur Begründung führte die Polizei gleich drei Gründe an. Erstens sei nicht auszuschließen, dass der Zustand des Wassers gesundheitsgefährdend ist, zweitens behindere das Massenschwimmen den Verkehr der täglich bis zu 500 Schiffe auf der Seine und drittens könne man bei so vielen Schwimmern, von denen die jüngsten 14 Jahre alt, nicht die Übersicht behalten und die Sicherheit garantieren.

Geplant war, eine Strecke von 10 Kilometer vom Kai an der Nationalbibliothek im Osten von Paris quer durch das Zentrum bis zum Citroen-Park im Westen der Stadt zurückzulegen. Wer sich einen solchen Kraftakt nicht zutraute, konnte sich als Alternative für eine »nur« 2,5 km lange Strecke entscheiden. Doch diese Pläne sind im wahrsten Sinne des Wortes ins Wasser gefallen. Laurent Neuville, von 1989 bis 1991 Kapitän der französischen Schwimmnationalmannschaft, der die Organisation geleitet hat, ist enttäuscht und verbittert. »Wir wollen das traditionell...

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