Rainer Schultz 11.09.2012 / Ausland

»Ja, ich kann es schaffen«

Kubas Alphabetisierungsprogramm setzt Maßstäbe und ist ein Exportschlager

Seit 65 Jahren fördert die UNESCO Maßnahmen gegen Analphabetismus. Seit 1966 wird der Weltalphabetisierungstag alljährlich am 8. September begangen. Mit der Revolution wurde Kuba zu einem Vorreiter für das Menschenrecht auf Bildung.

»Es ist ein menschliches Meisterwerk«, berichtet die 61-jährige Pädagogin Susana Morejón sichtlich strahlend von ihrer Alphabetisierungsarbeit in Mexiko und Venezuela. Sie hat als Beraterin für das kubanische Bildungsministerium MINED die einleitende Phasen des Alphabetisierungsprogramms »Yo sí puedo« (Ja, ich kann es schaffen) in verschiedenen Bundesstaaten der beiden Länder begleitet. Seit der Erfindung des Programms im Jahr 2001 haben weltweit etwa 3,5 Millionen Menschen in 31 Ländern, insbesondere in Lateinamerika, aber auch Afrika, Australien und Kanada damit erfolgreich gelernt. Die jüngsten Meldungen stammen aus Bolivien, wo nach Informationen des Vize-Ministers für Alternative Bildung, Noel Aguirre, seit Beginn des Programms vor sechs Jahren 800 000 Menschen zur lesenden Bevölkerung gezählt werden können.

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