...und welchen Weg du gehst

Ein Film, eine Diskussion und die mehr als 20-jährige Frage, wie man mit dem Stasi-Thema angemessen umgeht

  • Von Gabriele Oertel
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Irgendwann stöhnt eine Zuhörerin auf. Sie spricht von ihrer Irritation über die moralisierende »Versöhnungssehnsucht«, die für sie über dem Dienstagabend im Berliner taz-Café schwebt. Da hatten die Besucher der von Linker Medienakademie (LiMA) und Helle Panke organisierten Veranstaltung bereits den halbstündigen Film »Sag mir, wo du stehst« gesehen - und eine gehörige Weile Filmemachern, Film-»helden« und diversen Interpretatoren zugehört. Da waren sie zuvor an einer Jugendgruppe am Checkpoint Charly vorbeigekommen, die sich dem Kalten Krieg an einem der letzten Sommerabende 2012 auf ihre Art genähert hatten - und feixend Mützen von Sowjetarmee und US-Army für das obligatorische Fotoshooting aufsetzten. Da hatten die ersten schon ermüdet den Raum wieder in diese Richtung leichtfüßiger Vergangenheitsbewältigung verlassen ...

Wie begegnen Insassen und Mitarbeiter der MfS-Untersuchungshaftanstalt Hohenschönhausen einander? Nähern sie ...


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