Genossenschaftsbauern übererfüllen Erntepläne

Vor dem Dorffest in Muckwar wird dennoch eine zwiespältige Bilanz gezogen

  • Von Wilfried Neiße
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Die im Wesentlichen genossenschaftlich betriebene Landwirtschaft in Brandenburg hat eine bessere Getreideernte eingefahren als erwartet. »Wir sind zu Jahresbeginn von zwei Millionen Tonnen ausgegangen«, sagt Landesbauernpräsident Udo Folgart. Tatsächlich aber seien 2,3 Millionen Tonnen Schrot und Korn der Heimaterde abgerungen worden.

Ein »Kälteeinbruch im Januar« hat laut Bauernpräsident die Erwartungen nach unten geschraubt. Doch weil die typische Trockenphase im Frühsommer vielerorts ausgeblieben sei, hätten die Kulturen sich erholen können, fuhr er fort. Wirtschaftlich befänden sich die Landwirte Brandenburgs jedoch trotzdem in einer schwierigen Lage, nicht nur, weil punktuell das Wetter dennoch sehr ungünstig gewesen ist. Den hohen Erzeugerpreisen für Getreide und Raps stünden gewachsene Kosten für Dünge- und Pflanzenschutzmittel sowie auch Energie gegenüber. Außerdem habe sich inzwischen Niedersachsen des Berliner Marktes bemä...


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