Heroine weiblicher Hitze

»Some like it Heiß!« ruft Gayle Tufts in der Bar jeder Vernunft

  • Von Volkmar Draeger
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.
So nennt sich nicht nur ihre neue Show, auch der einleitende Song trägt diesen Titel: »Some like it Heiß!«. Im Trenchcoat geht sie langsam auf die Zuschauer zu, begleitet einzig vom Klavier, wirft in einer Aufwallung von Hitze den Mantel fort, wirkt in weißer Bluse, roter Hose wie eine aus dem Saal. Sie aber steht auf der Bühne und gehört dorthin: Gayle Tufts. Nur wenige Monate nach einer erfolgreichen Soloserie im Tipi ist sie zurück mit neuem Programm – und füllt wiederum das Rund. Gayle Tufts ist kein Risiko, sie ist ein Zugpferd im doppelten Wortsinn. Mit wie vielen Pferdestärken sie durch einen gut zweieinhalbstündigen Soloabend prescht, macht ihr so schnell keine nach. Denn kaum ist der jenen Billy-Wilder-Dauerbrenner mit Marilyn Monroe zitierende Song vorüber, bricht es aus ihr heraus. Sie lädt ein zum hormonellen Happening für die ganze Familie, wird über das plaudern, was als Konversations-Killer gilt: die Wechseljahre. In ihn...

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