Jens-Eberhard Jahn 17.09.2012 / Inland

Wege zum Grundeinkommen

Was Europa von Entwicklungs- und Schwellenländern lernen kann

Am Wochenende begann ein Kongress des Internationalen Grundeinkommensnetzwerks. Vertreter und Vertreterinnen aus vielen verschiedenen Staaten waren anwesend.

»Sein Glück muss jeder selbst finden - aber ein Grundeinkommen eröffnet Freiheitsräume.« Mit diesen Worten eröffnete Götz Werner, Chef der Drogeriemarktkette dm, am vergangenen Freitag den Kongress des Internationalen Grundeinkommensnetzwerks BIEN. Die Idee: Jeder Mensch soll einen die Existenz sichernden Betrag unabhängig von Bedürftigkeitsprüfungen und Erwerbsarbeit bekommen. Auf dem Kongress in Ottobrunn bei München ging es den rund 400 TeilnehmerInnen um die praktische Umsetzung.

Zwei Fragen zogen sich durch die Debatten: Sollte in einem ersten Schritt ein niedriges Grundeinkommen für alle eingeführt werden? Oder ist es zielführender, bestimmten Gruppen wie Kindern, RentnerInnen oder Menschen in strukturschwachen ländlichen Räumen zuerst ein Grundeinkommen auszuzahlen? Und soll ein Grundeinkommen die Sozialsysteme in den Industrieländern ersetzen oder ergänzen? Katharina Messinger von der Bundesarbeitsgemeinschaft Grundeinkomm...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, benötigen Sie ein entsprechendes Abo. Wenn Sie schon eins haben, loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo: