Werbung

Fußball und Flashmob

Sarah Liebigt will mehr Gemeinsamkeit

Bei uns droht die ABOkalypse!

Wir brauchen zahlende Digitalleser/innen.

Unterstütze uns und überlasse die Informationsflanke nicht den Rechten!

Mach mit! Dein freiwilliger, regelmäßiger Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Während Berlins Innensenator nun auch über die Verzweigungen des rechtsextremen Terrortrios NSU stolpert und angestrengt »nachdenkt«; während die Rechtspopulisten von Pro Deutschland provozieren wollen, indem sie ein derzeit für Furore sorgendes schlechtes, islamfeindliches Video vorführen wollen – derweil treffen sich die von Fremdenhass und Rassismus Betroffenen zum friedlichen Miteinander.

Am Samstag kamen rund 70 Menschen vor dem Deutschen Historischen Museum zum Flashmob und zogen, die Kippa auf dem Kopf, zur Weltzeituhr auf dem Alexanderplatz. Die wohl eher als Protestlauf zu bezeichnende Aktion war bereits die Zweite dieser Art. Am Sonntag dann trafen sich Türkiyemspor und TUS Makkabi zum Turnier im deutschen Lieblingssport. Der türkische und der jüdische Verein kickten im Stadion gemeinsam gegen Rassismus und fremdenfeindliche Gewalt.

Genau solche Aktionen gilt es der immer wieder überschwappenden politischen Ratlosigkeit ebenso wie den Öffentlichkeitsgeilen Rechtsaußen-Parteien entgegen zu setzen. Kiezspaziergänge gegen Vorurteile und Alltagsrassismus, Flashmobs, die die Selbstverständlichkeit religiöser Zugehörigkeit auf die Straße tragen, Fußball spielen: immer und immer wieder, bis es endlich Wurst ist, wessen Eltern wo geboren sind.

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!