Wo sie nichts mehr halten konnte

Im Norden Malis haben Islamisten einen Scharia-Staat errichtet, Hunderttausende fliehen aus der Region

  • Von Jan-Niklas Kniewel
  • Lesedauer: ca. 6.0 Min.

Im nordmalischen Azawad - oder wie die Islamisten, die hier im Mai 2012 die Macht übernommen haben, das Gebiet nennen; Islamische Republik Azawad - ist ein Scharia-Staat entstanden, in dem die malische Regierung keinerlei Kontrolle mehr hat. Hunderttausende sind auf der Flucht aus einer Region, die seit jeher zwischen den Fronten aufgerieben wird.

Roter Staub umspült das sich die holprige Piste entlangwälzende Motorrad, die flirrende Hitze liegt wie eine erstickende Glocke über dem Land. Die Straße, der wir folgen, führt zu einem Lager für Binnenflüchtlinge, das sich etwa zwölf Kilometer entfernt von Mopti befindet, der letzten freien Stadt. Hier leben einige Hundert der fast 436 000 Flüchtlinge, die dem Gottesstaat entrinnen konnten. Und ständig kommen neue an. Verstärkt wird die Problematik noch dadurch, dass eine verheerende Dürre über den Norden hereingebrochen ist.

Zwischen den provisorischen Unterkünften, den Zelten des Roten Kreuzes, versuchen die Menschen ihr Leben zu leben, das Beste aus dem zu machen, was Ihnen bliebe, in der Hoffnung, dass sich die Situation im Norden rasch bessern möge. Es ist Mittag. Die Männer sind bereits frühmorgens verschwunden. Sie sind auf der Suche nach Arbeit. Einige in Mopti, manche sind auch - wie Fatoumatas Ehemann - in die Hauptstadt...

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