Andreas Fritsche 20.09.2012 / Brandenburg
Brandenburg

NPD-Blockade auflösen ging nicht

Reaktionen auf eine Kritik aus der Gewerkschaft der Polizei

3000 Menschen hatten sich am Sonnabend am Potsdamer Hauptbahnhof auf die Lange Brücke und andere Zufahrtsstraßen gesetzt und gestellt und so einen Aufmarsch von 80 NPD-Anhängern blockiert. Der Aufforderung der Polizei, die Marschroute freizugeben, folgten Augenzeugenberichten zufolge - wenn überhaupt - nur sehr wenige Antifaschisten. Die Polizei sah sich außerstande, die Blockade mit Gewalt aufzulösen.

Alle, mal abgesehen von der NPD, schienen mit dem Verlauf der Ereignisse sehr zufrieden zu sein. Doch nun äußerte die Gewerkschaft der Polizei (GdP) ihr Missfallen. »Unsere Kolleginnen und Kollegen waren stinksauer, wie hier mit rechtlich verbindlichen Vorgaben umgegangen wird«, beschwerte sich der GdP-Landesvorsitzende Andreas Schuster. Die Politik habe Einfluss genommen. So habe Oberbürgermeister Jann Jakobs (SPD) die Gäste des Festes der Toleranz mit den Worten »Es ist noch nicht vorbei« dazu aufgefordert, zurück zur Sitzblockade ...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, benötigen Sie ein entsprechendes Abo. Wenn Sie schon eins haben, loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo: