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Ein Arzt am Krankenbett der CDU

Medizinprofessor Michael Schierack aus Cottbus soll neuer Landeschef werden

  • Von Wilfried Neiße
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Der 2009 in den Landtag eingezogene Cottbusser Medizinprofessor Michael Schierack soll als neuer Landesvorsitzender der märkischen CDU wieder auf die Beine helfen. Ihn zu wählen, hatte der Landesvorstand am Mittwochabend mit nur einer Gegenstimme dem kommenden Parteitag empfohlen. Angeblich hatte auch der neue Landtagsfaktionschef Dieter Dombrowski ein Auge auf dieses Amt geworfen, war aber nach einem sehr schwachen Wahlergebnis - er erhielt in der Fraktion nur 11 von 19 Stimmen - aus Sicht der Vorstandsmehrheit als Landesparteichef nicht mehr in Frage gekommen.

Der Mechanismus der Neuwahlen musste in Gang gesetzt werden, nachdem die verwegene Landes- und Fraktionschefin Saskia Ludwig in der vergangenen Woche zum Rückzug von beiden Ämtern gedrängt worden war. Schierack gilt zwar als Vertrauter und als Mann aus dem engeren Zirkels um Ludwig, doch war ihre Scharfmacherei seine Sache nie, und Verständnis für ihre Kapriolen heuchelte er...


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