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Gehen bei Neckermann die Lichter aus?

Ohne Investor droht nächste Woche die Schließung

Frankfurt am Main (dpa/nd). Beim insolventen Versandhändler Neckermann werden die Beschäftigten auf die drohende Arbeitslosigkeit vorbereitet. »Unsere Berater sind im Betrieb und geben den Leuten Informationen«, berichtete eine Sprecherin der hessischen Arbeitsagentur am Freitag in Frankfurt. Wegen der laufenden Investorensuche sei aber noch niemand gekündigt worden.

Die Frist für das Frankfurter Traditionsunternehmen läuft am 30. September ab. Dann endet die dreimonatige Auszahlung des Insolvenzgeldes an die rund 2000 Beschäftigten über die Arbeitsagentur. Da der Eigentümer, der US-Investor Sun Capital, zu keinen weiteren Investitionen bereit ist, würde das Geld für weitere Gehaltszahlungen fehlen und der Betrieb müsste umgehend geschlossen werden. Sollte in der kommenden Woche kein Investor gefunden werden, würden voraussichtlich am Freitag bei Neckermann die Lichter ausgehen.

Laut Insolvenzverwaltung gibt es aber durchaus noch Interessenten. Dazu liefen komplexe Verhandlungen, hieß es.

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