Sabine Nuss 24.09.2012 / Kommentare

Die Abkürzungskonjunktur

Sabine Nuss ist Politologin bei der Rosa-Luxemburg-Stiftung

Als Reaktion auf die Finanzkrise wurden 2011 neue Aufsichtsbehörden für Banken, Wertpapiere und Versicherungen ins Leben gerufen und damit auch neue Abkürzungen: EBA, ESMA und EIOPA. Proportional zu den immer neuen Versuchen, die Eurozone zu stabilisieren, steigt die Zahl der Abkürzungen. So wurde mit dem ESRB ein Europäischer Rat für Systemrisiken als Teil der Europäischen Finanzmarktaufsicht ESFS etabliert. Nicht zu verwechseln mit der europäischen Finanzstabilisierungsfazilität EFSF, die demnächst vom dauerhaften Rettungsschirm ESM abgelöst wird.

Mit jedem Krisenprogramm kommt ein neues Akronym zur Welt. Zeitungen und Fernsehen erklären tapfer die »Kürzel der Finanzkrise« (»Merkur Online«). Die Tagesschau schreibt, dass die europäische Schuldenkrise »eine Fülle merkwürdiger Begriffe« hervorgebracht habe, und lüftet in einem Glossar das »Geheimnis der Abkürzungen«. Doch die Glossarschreiber kommen kaum hinterher: Grade gab die EZ...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, benötigen Sie ein entsprechendes Abo. Wenn Sie schon eins haben, loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo: