Krach schlagen gegen zu hohe Mieten und Sozialkürzungen

Breites Bündnis aus 40 Organisationen demonstrierte gegen Verdrängung und den Ausverkauf der Stadt

  • Von Jérôme Lombard
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Unter dem Motto »Wir bleiben alle mittendrin statt außen vor!« demonstrierte ein Bündnis aus über 40 Stadtteilinitiativen, Mietergruppen und schließungsbedrohten Sozial- und Jugendeinrichtungen am vergangenen Samstag gegen die zunehmende Verdrängung aus der Innenstadt und für bezahlbaren Wohn- und Arbeitsraum. Rund 1000 Menschen zogen nach Veranstalterangaben lautstark mit Trillerpfeifen, Trommeln und Vuvuzelas vom U-Bahnhof Eberswalder Straße durch Prenzlauer Berg und Mitte bis zum Neptunbrunnen vor das Rote Rathaus.

Auf selbstgebastelten Protestschildern und Transparenten waren Sprüche wie »Verdrängung ist Terror« und »Keine Spekulation mit unserem Zuhause« zu lesen. Mit der Durchtrennung einer roten Schärpe wurde der Demonstrationszug symbolisch eröffnet und angeführt von den Alt-Besetzern aus der Pankower Stillen Straße 10 gemeinsam mit der Mietergruppe »Palisaden Panther« aus Friedrichshain und der Initiative Kotti&Co aus ...


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