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Kollektiv und selbstbestimmt arbeiten

Genossenschaften und solidarische Ökonomie

nd vom 7. April 2012: Bedürfnisorientiertes Wirtschaften in selbstverwalteten Betrieben
nd vom 7. April 2012: Bedürfnisorientiertes Wirtschaften in selbstverwalteten Betrieben

Solidarische Ökonomien basieren auf einer nicht-kapitalistischen Wirtschaftsweise mit demokratischen, sozialen und ökologischen Prinzipien. Nicht Profite, sondern die Menschen stehen dabei im Mittelpunkt. Die gemeinsamen Werte wie Kooperation statt Konkurrenz und die Orientierung an Sinn und Bedürfnissen statt am größtmöglichen Gewinn machen die Solidarische Ökonomie attraktiv.

Die Arbeit in Kooperativen, Genossenschaften und Alternativbetrieben kann auch Arbeit ohne Chefs heißen. Die Einnahmen und Gewinne werden gerecht unter allen verteilt, jedes Mitglied einer Kooperative ist gleichberechtigt und nimmt im Idealfall an der wirtschaftlichen und politischen Selbstverwaltung teil. Zu den ersten Alternativbetrieben in der Bundesrepublik gehörten Druckereien, Verlage, Buchläden und Zeitungen. Es folgten Beratungs- und Bildungseinrichtungen, Kneipen, Entrümpelungskollektive, selbstverwaltete Produktions- und Handelsbetriebe beispielsweise für Naturkost und Naturtextilien. Viele nahmen sich umweltschonender und energiesparender Techniken an (experimend, 7.4.2012).

Die Rechtsform der Kooperative ist in all ihrer Vielfalt auch im globalen Süden vertreten. Beispiele sind die Näh-Kooperative »Nueva Vida« in Nicaragua (experimend, 9.4.2011), die Kaffee-Kooperative »café feminino« in Guatemala (experimend 26.2. 2011), die Glasfabrik »Cristales San Justo« in Argentinien« (experimend, 16.10.2010) oder die Fischereigenossenschaft in Senegal, die etwa 7000 Kleinfischer organisiert (experimend, 2.6. 2012). Teilweise arbeiten sie mit Partnern in Deutschland zusammen, die sich dem gerechten Welthandel verschrieben haben und auf diesem Weg Infrastruktur und finanzielle Mittel in die sogenannte Dritte Welt umverteilen (experimend 4.12.2010, 26.2.2011 und 5.5.2012).

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