Wunsch von Bagdad bis Sydney: Frieden

Zwei Drittel aller Bundesbürger fürchten Irak-Krieg

Bagdad/Sydney/Rom/Hamburg (ND/Agenturen). Der Jahreswechsel wurde in vielen Städten weltweit zu Aktionen für den Frieden genutzt. In der irakischen Hauptstadt Bagdad demonstrierten US-Bürger der humanitären Organisation »Voices in the Wilderness« vor dem UN-Hauptquartier gegen einen Irak-Krieg. Eine Friedensbotschaft hat Australien zum Jahreswechsel in die Welt geschickt. In Sydney stand das diesjährige von vielen Fernsehstationen gezeigte Feuerwerk unter dem Motto »Die Welt in Gemeinschaft«. Das Feuerwerk fiel etwas kleiner aus als in den Vorjahren. Dafür wurde zum ersten Mal eine Geschichte erzählt - über Konflikte und ihre Lösung. Rund eine Million Zuschauer konnten dazu Musik von Beethoven, Wagner und Tschaikowsky hören. Insgesamt verliefen die Feierlichkeiten angesichts der weltweiten Terrorbedrohungen unter starker Polizeipräsenz ruhiger als in früheren Jahren. Papst Johannes Paul II. hat in seiner Neujahrsmesse einen leidenschaftlichen Friedensappell an die internationale Gemeinschaft gerichtet. In seiner Predigt im Petersdom in Rom verlangte er sowohl die Beilegung des Konflikts zwischen Israel und den Palästinensern als auch Bemühungen um eine friedliche Beilegung »aller heutigen Konflikte und Spannungen«. Den Konflikt zwischen Irak und den USA nannte er dabei jedoch nicht ausdrücklich. »Mögen die Verantwortlichen alles Mögliche tun, um friedliche Lösungen für die vielen Spannungen in der Welt, vor allem im Nahen Osten, zu finden, und weiteres Leiden für diese schwer geprüften Völker zu vermeiden«, fügte er im Angelus-Mittagsgebet vor zehntausenden Gläubigen am Petersplatz hinzu. Der Papst erinnerte an die vor 40 Jahren von seinem Vorgänger Papst Johannes XXIII. veröffentlichte Enzyklika »Pacem in Terris«. »Damals lastete auf der Menschheit der Albtraum eines Atomkrieges«, sagte er. »Heute wie damals, trotz der wiederholten schweren Angriffe gegen das friedliche Zusammenleben der Völker, ist der Frieden möglich und verpflichtend«, unterstrich das Oberhaupt der katholischen Kirche. Der drohende Irak-Krieg flößt zwei Dritteln aller Bundesbürger große Furcht ein. Das ergibt sich aus einer Forsa-Umfrage für das Hamburger Magazin »stern« und den Fernsehsender RTL. 64 Prozent der 506 Befragten sagten, sie hätten große Furcht. 21 Prozent äußerten weniger große Angst. Geringe Furcht verspüren nur 13 Prozent. Bei älteren Menschen und Anhängern der Regierungsparteien SPD und Grüne ist die Angst ausgeprägter als bei den Jüngeren und de...

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